Dienstag, 03. Januar 2017

Touristin stürzt am Hochferner in den Tod

Am Dienstagvormittag hat sich am Hochferner ein tragisches Unglück ereignet. Eine Touristin aus Bayern hat dabei ihr Leben verloren.

Eine 41-jährige Touristin aus Deutschland verlor am Dienstag am Hochferner ihr Leben.
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Eine 41-jährige Touristin aus Deutschland verlor am Dienstag am Hochferner ihr Leben.

Die 41-jährige Frau war in Begleitung im unteren Bereich der Hochferner-Nordwand unterwegs, als sie auf einer Höhe von circa 2600 Metern den Halt verlor und rund 150 Meter in die Tiefe stürzte. 

Die Bergretter aus Sterzing, die vom Rettungshubschrauber Pelikan 2 in die Wand geflogen wurden, konnten nur noch den leblosen Körper der Frau bergen. Die Urlauberin aus Bayern war nach ihrem Absturz auf der Stelle tot.

Die Ursache für den tödliche Bergunfall ist aktuell noch nicht gänzlich geklärt. Ersten Informationen zufolge waren die Alpinisten gut ausgerüstet und dürften Erfahrung für derartige Touren mitgebracht haben.

Zweites tödliches Bergunglück 2017

Es ist dies bereits das zweite tragische Bergunglück in diesem noch jungen Jahr. Erst am Neujahrstag war die 24-jährige Chelsea Rebecca Alvarez bei einer Wanderung zwischen Zinseler und Penser Joch tödlich verunglückt. Die junge Frau war auf einem eisigen Wegstück ausgerutscht und 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Alvarez war die Partnerin eines Eishockeyspielers der Broncos Sterzing.

Der Hochferner in Pfitsch war vergangenes Jahr als Unglücksberg in die Schlagzeilen geraten: Im Oktober waren am Berg vier Rittner Bergkameraden in den Tod gestürzt. Sie waren von Lawinen mitgerissen worden.

stol

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Mehr über den tragischen Bergunfall am Hochferner lesen Sie in der Mittwochausgabe des Tagblattes "Dolomiten".

stol