Die Entdeckung machten die Badegäste am Sonntag gegen 12.30 Uhr. Die Spurensicherung wurde von den Carabinieri aus Peschiera übernommen, die dabei von der örtlichen Polizei aus Garda unterstützt wurden. Trotz des schnellen Eingreifens des Rettungsdienstes kam für die Frau jede Hilfe zu spät.<BR /><BR />Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam in das Institut für Rechtsmedizin des Krankenhauses Borgo Roma in Verona überführt. Dort soll eine Obduktion die genaue Todesursache klären.<h3> Ermittler schließen Fremdverschulden aus</h3>Die Behörden ermitteln derzeit in alle Richtungen. Da am Körper der jungen Frau keinerlei Anzeichen von Gewalteinwirkung festgestellt wurden, stehen sowohl ein tragischer Unfall – etwa infolge eines plötzlichen medizinischen Notfalls – als auch ein Suizid im Raum.<BR /><BR />Die 30-Jährige stammte aus dem Süden der Provinz Verona (Bassa Veronese) und litt bereits seit längerer Zeit unter gesundheitlichen Problemen. Gegenüber ihrer Mutter hatte sie angegeben, den Tag mit einer Freundin am See verbringen zu wollen – tatsächlich war sie jedoch allein dorthin gefahren.<BR /><BR />Nachdem mehrere Versuche der Mutter scheiterten, ihre Tochter telefonisch zu erreichen, kontaktierte sie schließlich die besagte Freundin. Diese erklärte jedoch, die 30-Jährige an diesem Tag überhaupt nicht gesehen zu haben. Noch bevor die besorgte Mutter offiziell eine Vermisstenanzeige aufgeben konnte, folgte die traurige Gewissheit durch den Fund des Leichnams.