Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, wurde die Autopsie bereits am Donnerstag, 9. Oktober, durchgeführt. Demnach starb der junge Mann an den „tödlichen pathophysiologischen Folgen eines sehr schweren stumpfen Abdominal- und Thoraxtraumas“. <b>Diese Verletzungen seien „mit einem Quetschtrauma durch ein Kunstwerk vereinbar“, heißt es in der Mitteilung weiter.</b><BR /><BR />Will heißen: Laut ersten Ergebnissen der Autopsie ist Leon Moser von der Statue erdrückt worden.<BR /><BR />Der Unfall hatte sich in der Nacht auf Sonntag, 5. Oktober, auf dem Rathausplatz von Glurns ereignet. Leon Moser war nach bisherigen Ermittlungen gemeinsam mit Freunden unterwegs, als er auf die Statue des Brunnens am Platz kletterte. <BR /><BR />„Eine erste Rekonstruktion des Sachverhalts hat ergeben, dass der junge Mann auf den Brunnen geklettert ist, und zwar bis zur Bronzestatue hinauf“, bestätigte die Staatsanwaltschaft anschließend. Die Figur stand auf einem tellerförmigen Metallsockel in rund 2,30 Metern Höhe. Sowohl die Statue als auch Moser stürzten zu Boden. Für den 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät – er starb noch am Unfallort.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1227156_image" /></div> <BR /><BR /><b>Um die genauen Ursachen für den Einsturz der Statue zu klären, hat die Staatsanwaltschaft nun ein Beweissicherungsverfahren beantragt.</b> Dabei soll ermittelt werden, weshalb das Kunstwerk den Belastungen nicht standhielt und ob gegebenenfalls Sicherheitsmängel vorlagen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1227159_image" /></div> <BR /><BR />Die Tragödie hat im Vinschgau und darüber hinaus tiefe Betroffenheit ausgelöst. Viele Einwohner entzündeten Kerzen am Brunnen, um des jungen Mannes zu gedenken.