Donnerstag, 02. April 2015

Tragischer Todesfall in Pontives: Rentner (71) stirbt

Zu einem tödlichen Zwischenfall ist es am Donnerstag in der Gewerbezone von Pontives an der Taleinfahrt von Gröden gekommen. Ein 71-Jähriger aus St. Ulrich wurde tot aufgefunden.

Foto: DLife/lo
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Foto: DLife/lo

Warum der Mann verstorben ist, war am Donnerstag Gegenstand der Ermittlungen. Im Laufe des Tages war zwischenzeitlich sowohl von einem Arbeitsunfall mit Todesfolge, von einem Herzinfarkt als auch von einem möglichen Gewaltverbrechen die Rede.

Fest steht: Um kurz vor 11 Uhr stießen die Mitarbeiter des Unternehmens Farko auf den reglosen Körper des 71-jährigen Grödners. Die Firma befindet sich im Gewerbegebiet Pontives und beschäftigt sich mit Öl-, Heiz- und Solarsystemen. 

  

Der Mann soll eine kleine Werkstatt (blauer Punkt) in den Räumlichkeiten der Firma Farko betrieben haben. 

Der Pensionist soll eine kleine Werkstatt in den Räumlichkeiten der Firma Farko betrieben haben. Er habe dort öfters allein als Maschinendrechsler gearbeitet, hieß es zu STOL. 

Als die Farko-Mitarbeiter den Mann in einer Blutlache auffanden, setzten sie den Notruf ab: Umgehend eilten Rotes Kreuz Gröden als auch die Einsatzkräfte des Rettungshubschraubers Aiut Alpin zur Einsatzstelle.

Doch schon bald war klar: Für den 71-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät. Als die Rettungskräfte, darunter auch Dr. Alberto Ferrari, diensthabender Notarzt vom Rettungshubschrauber Aiut Alpin, eintrafen, soll der Mann bereits keinen Herzschlag mehr gehabt haben. Zudem wies der Grödner eine stark blutende Verletzung am Hinterkopf auf.

Sicherheitskräfte suchten nach möglicher Tatwaffe

Warum der Mann aus St. Ulrich verstorben war, war den Tag über Gegenstand der Ermittlungen. Die Carabinieri St. Ulrich standen in der Werkstatt im Einsatz. Da eine Tat mit kriminellem Hintergrund anfangs nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Staatsanwältin Donatella Marchesini und Carabinieri-Hauptmann Davide Perasso eilten nach Gröden.

Die Ordnungshüter sperrten das Gebiet ab. Da die schwere Verletzung am Hinterkopf von einem Schlag mit einem Gegenstand stammen konnte, suchten die Sicherheitskräfte inklusive Bergrettung die unmittelbare Umgebung nach einer möglichen Tatwaffe ab. Fündig wurden sie nicht.

 

Die Bergretter suchten den darunterliegenden Hang nach einer möglichen Tatwaffe ab. Foto: Dlife

Johann B. Bernardi hatte am Vormittag in seiner Werkstatt wohl Übelkeit übermannt. Daraufhin soll er umgekippt und mit dem Hinterkopf auf den Boden geprallt sein. Bernardi erlag seiner schweren Verletzung noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte. Er hatte angeblich an Bluthochdruck gelitten. Bernardi hinterlässt seine Frau, Kinder hatte das Paar keine. 

stol

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