Am Gran Paradiso in den Alpen im Aostatal, sind die drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergrettung entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3.600 Metern. <BR /><BR />Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach der Übernachtung in einer Hütte auf den Weg zum 4.061 Meter hohen Gipfel gemacht, kehrte bis zum Abend aber nicht zurück. Daraufhin wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst.<BR /><BR />Nach Angaben der Bergrettung stürzten die Bergsteiger an der Nordwand zu Tode. Die genauen Umstände sind noch unklar. Vermutet wird, dass einer den Halt verloren haben und beim Absturz die beiden anderen mit in die Tiefe gerissen haben könnte. Bei den drei Todesopfern handelt es sich laut Informationen der Nachrichtenagentur Ansa um Antonio Sardano (49), Sergio Martinelli (29) und Michael Zenatti (39). Alle drei seien im Trentiner Etschtal wohnhaft. <BR /><BR />Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Als Voraussetzungen werden dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung genannt.