Ersten Informationen zufolge befanden sich die fünf Urlauber an Bord der „Duke of York“, einem von Ausländern betriebenen Tauchkreuzfahrtschiff, und verschwanden während eines Tauchgangs in der Nähe von Alimathaa. Die Gruppe war am Morgen ins Wasser gegangen, doch bis zur Mittagszeit nicht wieder aufgetaucht, woraufhin die Crew Alarm schlug.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312818_image" /></div> <BR /><BR />Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, die genaue Todesursache ist jedoch derzeit noch unklar. Offizielle Stellungnahmen liegen bislang nicht vor. Auch die Wetterbedingungen in dem Gebiet waren ungünstig: Der Wetterdienst hatte eine gelbe Warnstufe für das Gebiet ausgegeben, die weiterhin gilt.<h3> Beim Versuch ums Leben gekommen, Höhlen in rund 50 Metern Tiefe zu erkunden</h3>Das italienische Außenministerium bestätigte in einer Mitteilung den Vorfall: Die fünf Opfer seien bei dem Versuch ums Leben gekommen, Höhlen in rund 50 Metern Tiefe zu erkunden. Die genauen Umstände des Unglücks werden noch von den maledivischen Behörden untersucht.<BR /><BR />„Das Außenministerium und die italienische Botschaft in Colombo verfolgen den Fall seit der ersten Meldung mit größter Aufmerksamkeit“, heißt es weiter. Die Behörden stehen in Kontakt mit den Angehörigen der Opfer, um konsularische Unterstützung zu leisten.<BR /><BR />Nun sind die Namen aller Opfer bekannt: Es handelt sich um Gianluca Benedetti aus Padua, Operations Manager der Gesellschaft Albatros Top Boat, die das Tauchsafarischiff betrieb. Nach einer langen Karriere im Banken- und Finanzwesen hatte er seine Leidenschaft für das Tauchen zum Beruf gemacht. Seit 2017 lebte er überwiegend auf den Malediven, unterbrochen von einem kurzen Aufenthalt in Indonesien.<BR /><BR />Zu den Todesopfern zählen außerdem die 51-jährige Monica Montefalcone, Professorin an der Universität Genua, sowie ihre Tochter Giorgia Sommacal. Die junge Frau studierte Biomedizintechnik in Genua und wäre am 1. Juni 23 Jahre alt geworden.<BR /><BR />Ebenfalls ums Leben kam der 30-jährige Federico Gualtieri aus Omegna in der Provinz Novara. Er hatte im März bei Montefalcone seinen Abschluss mit einer Arbeit über die Vielfalt und Ökologie von Korallenarten in den zentralen Atollen der Malediven gemacht. Gualtieri galt als leidenschaftlicher Taucher und hielt seit 2015 einen Tauchschein. Er befand sich gemeinsam mit seiner Professorin für ein zweiwöchiges Forschungsprojekt auf den Malediven. Zudem hatte er ein Auswahlverfahren für ein Forschungsprojekt in Japan gewonnen, an dem er ab August teilnehmen sollte.<BR /><BR />Unter den Opfern ist auch die 31-jährige Muriel Oddenino, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Genua. Sie lebte in Poirino bei Turin und stammte ursprünglich aus Apulien. Oddenino arbeitete mit der Forschungsgruppe von Professorin Montefalcone zusammen, hatte in Bari studiert und sich anschließend an der Universität Genua spezialisiert.