Montag, 04. November 2019

Tragödie im Piemont: 18-Jährige bleibt an Zaun hängen und stranguliert sich

Zu dem furchtbaren Vorfall kam es in der Nacht auf Sonntag in der kleinen Ortschaft Loranzé nahe Turin. Eine junge Frau hatte ihren Hausschlüssel vergessen und wollte über die eiserne Eingangstür auf das Grundstück des Elternhauses steigen.

An dieser schmiedeeisernen Tür blieb die junge Frau mit ihrem Pulli hängen.
An dieser schmiedeeisernen Tür blieb die junge Frau mit ihrem Pulli hängen. - Foto: © screenshot/Video/quotidianocanavese

Die 18-jährige Erika Russo Testagrosso verbrachte die Nacht gemeinsam mit Freunden in einer nahe gelegenen Diskothek.

Als sie zu später Stunde nach Hause kam, bemerkte sie, dass sie ihren Hausschlüssel vergessen hatte. Da sie weder ihre Eltern noch die Schwester wecken wollte, beschloss sie schließlich über die schmiedeeiserne Eingangstür auf das Grundstück zu gelangen.

Dabei blieb sie allerdings an den Zacken der Tür so unglücklich mit ihrem Pullover hängen, dass sie sich nicht mehr befreien konnte und stranguliert wurde.





Erst am Sonntagmorgen wurde Erika, die am 30. April ihre Volljährigkeit gefeiert hatte, von ihrer jüngeren Schwester am Zaun hängend entdeckt.

Der sofort herbeigerufene Notarzt konnte jedoch nichts mehr für die junge Frau tun. Sie war schon seit mehreren Stunden tot.

Die Carabinieri haben die Ermittlungen in diesem unfassbaren Todesfall aufgenommen. Der Leichnam der jungen Frau wurde zur Klärung des genauen Todeszeitpunktes in die Gerichtsmedizin von Strambino gebracht.

vs