Tage nach der unfassbaren Tragödie, die sich in der Silvesternacht in einer Bar in Crans-Montana in der Schweiz ereignet hatte, kommen immer mehr Details ans Licht. Unter anderem konnte am Sonntagnachmittag die Identifikation der Todesopfer aus Italien abgeschlossen werden. Besonders dramatisch: In allen sechs Fällen handelt es sich dabei um minderjährige Jugendliche. <BR /><BR />Bereits im Laufe des Samstags war bekannt geworden, dass der 16-jährige Giovanni Tamburi aus Bologna, der ebenfalls 16-jährige Achille Barosi aus Mailand sowie der fast 17-jährige Emanuele Galeppini aus Genua im Flammeninferno ihr Leben lassen mussten. Am Sonntagvormittag wurde weiters der Leichnam der 16-jährigen Chiara Costanzo aus Mailand identifiziert. <BR /><BR />Am Sonntagnachmittag teilte der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado schließlich mit, dass auch die 15-jährige italienisch-schweizerische Staatsbürgerin Sofia Prosperi sowie der 16-jährige Römer Riccardo Minghetti zu den Opfern gehören.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1257459_image" /></div> <BR /><BR />Was in der Silvesternacht in der Bar „Le Constellation“ passiert war, bezeichnete Cornado als „vermeidbare Tragödie“. Ein wenig Prävention und ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand hätten ausgereicht, um die Katastrophe zu verhindern, sagte der Botschafter am Ende der Gedenkfeier für die Opfer am Sonntag. <BR /><BR />Die Ermittlungen rund um den Brand laufen indes weiter auf Hochtouren. Während der Eigentümer der Bar behauptete, sein Lokal sei nur „drei Mal in zehn Jahren“ kontrolliert worden, erklärte der Bürgermeister von Crans-Montana , Nicolas Féraud, gegenüber Schweizer Medien, man sei bei der Kontrolle des Lokals keinesfalls leichtfertig vorgegangen. Weiters kündigte die Gemeinde Crans-Montana in einer Pressemitteilung an, als Nebenklägerin im Strafverfahren gegen den Barbetreiber aufzutreten.