Mittwoch, 19. Februar 2020

Transportwesen: Radmobilität in Bruneck und Umgebung

Die Radmobilität in Bruneck und den Gemeinden der Umgebung war am Dienstag Thema im Rahmen eines Informationsabends in der Rienzstadt.

Eifrig wurde am Dienstag in Bruneck  über die Radmobilität diskutiert.
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Eifrig wurde am Dienstag in Bruneck über die Radmobilität diskutiert. - Foto: © STA
Die Pusterer Gemeinden Bruneck, St. Lorenzen, Gais, Percha und Kiens wollen in Sachen Fahrradmobilität kräftig in die Pedale treten: Sie setzen das erste von 4 Südtiroler Pilotprojekten zur Verbesserung der Radmobilität um. Dazu fand gestern ein Informationsabend statt, der von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bruneck organisiert wurde.

Für Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider ist das Ziel dabei ganz klar: „Bis 2030 soll Südtirol eine Modellregion in Sachen Radmobilität werden.“ Einiges zu tun gebe es dabei besonders was die täglichen Fahrten mit dem Fahrrad zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Geschäft betreffe, lautete der Tenor des Abends.

Pusterer Gemeinden gehen voran

Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair machte deutlich, dass der Ausbau der Fahrradmobilität für die Stadtplanung der Zukunft wesentlich und ein wichtiger Teil des Verkehrskonzeptes sei. „Das Fahrrad ist im innerstädtischen Bereich das Fortbewegungsmittel der Zukunft und dementsprechend gilt es, konkrete Maßnahmen umzusetzen, um die Attraktivität und Sicherheit dieses Verkehrsmittels zu erhöhen“, so der Bürgermeister.

Auch Martin Ausserdorfer, STA-Präsident und Bürgermeister von St. Lorenzen unterstrich die Alltagstauglichkeit des Fahrrades: „Mit dem Rad ist man einfach schneller und bequemer unterwegs und kann auch tägliche Wege gut zurücklegen.“

„ Umso wichtiger ist es für die Schüler und Pendler der Gemeinden St. Lorenzen, Gais und Percha eine gute, direkte und vor allem sichere Radanbindung nach Bruneck zu haben.“ Zunächst wolle man sich aber die Wünsche, Anliegen und Verbesserungsvorschläge der Bevölkerung anhören und gemeinsam diskutieren.

In mehreren Arbeitsgruppen wurde intensiv besprochen, wo die infrastrukturellen Probleme liegen und wie Lösungsansätze aussehen. So wurde diskutiert, wo neue Radwege und Verbindungen benötigt werden, aber auch wie sich Touristen problemlos auf Alltagsstrecken orientieren können.

Außerdem wurde gemeinsam erörtert, wie man in Bruneck mehr Menschen für das Fahrrad begeistern kann.

lpa

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