Freitag, 24. Juli 2020

Trauer in Barbian: Martin Keck erliegt seinen schweren Verletzungen

Lebensgefährlich verletzt wurde der 46-jährige Martin Keck aus Barbian nach einem Unfall mit seinem Kleinlastwagen am Donnerstagabend ins Bozner Krankenhaus gebracht. Am Freitagnachmittag erlag er dort seinen schweren Verletzungen. Die Trauer ist groß.

Der Barbianer Martin Keck  erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, die er sich bei einem Unfall am Donnerstagabend zugezogen hatte.
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Der Barbianer Martin Keck erlag am Freitag seinen schweren Verletzungen, die er sich bei einem Unfall am Donnerstagabend zugezogen hatte. - Foto: © Privat
Wie berichtet, war der 46-jährige Martin Keck, Besitzer der Bäckerei Rabanser, am Donnerstag gegen 19.40 Uhr auf der Staatsstraße 242 von Pontives in Richtung Waidbruck unterwegs. Aus bisher völlig ungeklärter Ursache verlor der Mann bei Kilometer 4,2 beim Brembach auf gerader und übersichtlicher Strecke die Herrschaft über sein Fahrzeug. Der Kleinlaster prallte gegen die Begrenzungsmauer der Straße, überschlug sich und kam dann völlig verbeult zum Stehen. Andere Verkehrsteilnehmer waren an dem Unfall nicht beteiligt.

Keck hatte es bei den Überschlägen schwer erwischt, als die Rettungskräfte eintrafen, galt es zunächst, ihn vorsichtig aus dem völlig verbeulten Wrack zu bergen. An die Unfallstelle waren neben dem Notarzthubschrauber Aiut Alpin Dolomites auch Rotes und Weißes Kreuz, sowie die Freiwillige Feuerwehr von Runggaditsch geeilt. Gemeinsam versuchten sie, das Leben des 46-Jährigen zu retten. Der Mann wurde noch vor Ort intubiert, sein Zustand war äußerst kritisch.

Wenige Stunden später, am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr, erlag der Barbianer seinen lebensgefährlichen Verletzungen. Die Trauer ist groß. Unter anderem in der Südtiroler Sportwelt war Martin Keck bekannt und beliebt.

d/stol

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