Dienstag, 06. Januar 2015

Trauer um US-Skisportler

Das Ski-Team der USA steht unter Schock: Zwei Nachwuchstalente sind am Montag in den österreichischen Alpen gestorben. 60 Retter rangen vergeblich um ihr Leben.

Foto: USSA
Foto: USSA

Eine Lawine hat zwei US-Skisportler am Montag im Tiroler Ötztal in den Tod gerissen. Die beiden Mitglieder des C-Kaders des amerikanischen Ski-Teams waren zum Training in die Alpen gekommen.

Sie seien in einen Steilhang oberhalb von Sölden gefahren und hätten die Schneemassen offenbar selbst ausgelöst, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA.

Nach Angaben des US-Ski-Teams handelt es sich bei den verunglückten um die Nachwuchsfahrer Bryce Astle aus Salt Lake City sowie Ronald Berlack aus Franconia in New Hampshire.

Das teilte Alpinchef Patrick Riml am Rande des Weltcup-Slaloms in Zagreb mit. Den US-Läufern in Zagreb sei angesichts der traurigen Nachricht der Start an diesem Dienstag freigestellt worden.

„Wir sind alle schockiert. Es ist sehr tragisch“, sagte Riml. Verbandspräsident Tiger Shaw würdigte „herausragende Rennfahrer, die ihren Sport liebten – auf den Rennpisten und auch außerhalb“.

Die beiden verunglückten Skisportler hatten aus drei bis vier Meter Schneetiefe nur noch tot geborgen werden können. Rund 60 Bergretter sowie Alpinpolizisten mit Suchhunden waren im Einsatz.

In dem Gebiet bestand die Warnstufe 3 der fünfteiligen Gefahrenskala. Das Unglück ereignete sich nahe der Rettenbachbrücke an der Ötztaler Gletscherstraße, der höchst gelegenen Straße der Ostalpen.

dpa

stol