<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />Die Überlegungen seien Gegenstand laufender Gespräche zwischen der Familie und ihren Anwälten, heißt es aus dem Umfeld der anglo-australischen Familie. Parallel dazu wurde beim Jugendgericht in L’Aquila ein neuer Antrag eingereicht, dem unter anderem ein Gutachten zweier Sachverständiger beigefügt ist.<BR /><BR />Die Kinder leben weiterhin in der Einrichtung in Vasto und nehmen dort an Unterricht sowie weiteren pädagogischen Angeboten teil. Der Vater Nathan Trevallion besucht sie regelmäßig in der Einrichtung. Die Mutter Catherine Birmingham lebt weiterhin zurückgezogen in einem abgelegenen Haus im Wald von Palmoli und steht nach eigenen Angaben unter erheblicher emotionaler Belastung. Der Kontakt zu den Kindern erfolgt derzeit ausschließlich per Videoanruf.<BR /><BR />Die drei Kinder der sogenannten „Waldfamilie“ – ein neunjähriges Mädchen und zwei siebenjährige Zwillingsgeschwister – befinden sich seit dem 20. November in der Einrichtung in Vasto. Während die Mutter am 6. März zu ihrem Ehemann zurückkehrte, wurden die Kinder bislang nicht verlegt. Die von der Familie beauftragten Sachverständigen Tonino Cantelmi und Martina Aiello fordern in einem am 3. April beim Jugendgericht in L’Aquila eingereichten Gutachten die Wiedervereinigung der Familie, um die „dokumentierten traumatischen Folgen der Trennung der Kinder von ihren Eltern zu beenden“. Dies sei eine notwendige und vorrangige Maßnahme zum Schutz der psychischen Gesundheit der Kinder.<BR /><BR />Zudem betonten die Experten, dass das Fortbestehen der aktuellen Betreuungs- und Lebenssituation ohne geeignete begleitende Schutzmaßnahmen die traumatische Reaktion der Kinder aufrechterhalte und einen klinisch relevanten Risikofaktor für weitere nachweisbare psychische Schäden darstelle.