Wie der stellvertretende Polizeichef des Distrikts Dolakha, Gyan Kumar Mahato, gegenüber „The Himalayan Times“ mitteilte, ereignete sich das fatale Unglück am Montagvormittag gegen 10.30 Uhr am Yalung Ri (5.647 m) im Osten Nepals. Eine Lawine erfasste eine Gruppe von Bergsteigern, die gerade zum Gipfel aufsteigen wollte.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1234236_image" /></div> <BR /><BR />Die Betroffenen gehörten zu einer Gruppe von 15 Bergsteigern. Während acht Personen aus der Gruppe gerettet werden konnten,gab es für fünf ausländische Alpinisten und zwei nepalesische Bergführer kaum Hoffnung: Es handelt sich dabei um den jungen Südtiroler Markus Kirchler, den in Innsbruck lebenden Italiener Paolo Cocco, um Marco Di Marcello – ebenfalls aus Italien – , um den Deutschen Jakob Schreiber, den Franzosen Christian André Manfredi sowie die nepalesischen Bergführer Padam Tamang und Mere Karki.<BR /><BR />Laut Außenministerium sind Paolo Cocco und Markus Kirchler sicher tot – auch der Tod von Marco di Marcello, der zunächst als vermisst galt, wurde bestätigt. Über Schreibers und Manfredis Schicksal gibt es derzeit keine offiziellen Angaben. Die zwei Leichen nepalesischer Bergführer konnten den offiziellen Angaben zufolge bisher nicht geborgen werden.<h3> Kirchler mit dem deutschen Schreiber zusammen in einem Team</h3>Die Klettertour wurde von verschiedenen Veranstaltern organisiert. Die italienischen Bergsteiger Cocco und Marcello sowie der nepalesische Bergführer Padam Tamang gehörten einer Expedition an, die von Dreamers Destination Treks organisiert worden war. Der deutsche Bergsteiger Schreiber und Markus Kirchler waren Teil eines separaten Teams von Wilderness Outdoors, während der französische Trekker Manfredi mit Yatri Trek unterwegs war.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1234578_image" /></div> <h3> 2 weitere Italiener tot aufgefunden</h3>Unterdessen wurden bei einem separaten Unglück in der Manaslu-Region zwei weitere vermisste italienische Bergsteiger, Stefano Farronato und Alessandro Caputo, tot in ihrem Zelt im Lager I des Panbari Himal (6.887 m) gefunden.<BR /><BR />Die Freunde waren seit dem 28. Oktober vermisst, nachdem sie durch heftige Schneefälle eingeschlossen worden waren <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/italienische-alpinisten-tot-im-zelt-gefunden-begraben-unter-3-metern-schnee" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Wir haben berichtet)</a>.