Er war zusammen mit 2 Freundinnen von dem nach Unwettern angestiegenen Fluss mitgerissen worden. Die Leichen der beiden Frauen, Patrizia Cormos (20) und Bianca Doros (23), die mit ihren Eltern in der Provinz Udine lebten, waren 2 Tage nach dem Unglück am vergangenen 31. Mai geborgen worden. Der Leichnam des Mannes wurde gestern mehrere hundert Meter vom Unglücksort entfernt gefunden. Die 3 Freunde hatten sich in der Gemeinde Premariacco unweit des Flusses aufgehalten, weil sie Fotos machen wollten, als sie von den Wassermassen erfasst wurden. <BR /><BR />Molnar hatte seinen in Österreich lebenden Bruder besucht, bevor er in die Provinz Udine weitergereist war. Im Friaul besuchte er seine Freundin Bianca.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1043958_image" /></div> <BR /><BR />Schwere Unwetter tobten in der Gegend, als sich das Unglück ereignete. Hubschrauber und Rettungsteams des Zivilschutzes von Udine beteiligten sich tagelang an der Suchaktion. Molnars Bruder Petru hatte mehrmals die Behörden in Udine aufgerufen, die Suche nach Cristian nicht aufzugeben. Die Suchaktion war auch mithilfe von Drohnen und Spürhunden weitergeführt worden. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1043961_image" /></div> <BR /><div class="img-embed"><embed id="1043964_image" /></div> <BR /><BR />Die Leiche konnte lokalisiert werden, da der Pegel des Flusses in den vergangenen Tagen stark gesunken war. Am Samstag hatten die Sucheinheiten die Kreditkarte einer der beiden Frauen gefunden. „Dies bezeugt, wie gründlich die Suchaktion geführt wird“, hatte der Bürgermeister von Premariacco, Michele De Sabata, betont.<BR /><BR />Nachdem die letzte Leiche geborgen wurde, wird weiter darüber diskutiert, ob Hilfe für die 3 Jugendlichen nicht zu spät eingetroffen ist. Als der Pegel des Flusses am 31. Mai stark gestiegen war, hatte Patrizia Cormos per Handy bei der Feuerwehr um Hilfe gebeten. „Hätten die Rettungsdienste sofort eingegriffen, also in dem Moment, in dem die arme Patrizia sie angefordert hat, wären die 3 heute am Leben und zu Hause bei ihren Eltern“, betonte Gaetano Laghi, der Anwalt der Familie von Cristian Molnar. Er beklagte, dass die Lage, in der sich die 3 Freunde befanden, unterschätzt worden sei. Das Handy der jungen Frau wird derzeit von den Behörden geprüft.