Bei der Toten handelte es sich um eine 56-jährige Frau aus Somalia, die seit 2009 in Brixen ansässig war. Laut ersten Erhebungen der Carabinieri gibt es keine Hinweise auf Fremdeinwirkung oder ein Unfallgeschehen. Eine Autopsie soll die Todesursache klären.<BR /><BR />Am Montagvormittag gegen 10 Uhr entdeckten Passanten in der Burgfriedengasse in Brixen in der näheren Umgebung des Kinderdorfes den leblosen Körper einer Frau. Sie wählten sofort den Notruf. <h3> Von Mogadischu nach Brixen</h3>Die Einsatzkräfte konnten nur mehr den Tod der Frau feststellen. Bei der Toten handelt es sich um die 56-jährige O.H.H. aus Somalia. Sie war im Jahr 2009 aus der somalischen Hauptstadt Mogadischu nach Italien eingewandert und war seitdem in Brixen ansässig. Ihr meldeamtlicher Wohnsitz lag in einer Wohnung im historischen Zentrum Brixens.<BR /><BR />Unbestätigten Informationen zufolge soll die Frau aber schon seit einiger Zeit die Nächte im Freien verbracht haben. Eine Zeit lang hielt sie sich öfters in der Bahnhofsgegend auf, wo sie auch biwakiert haben soll. <h3> Erste Ermittlungen: Keine Hinweise auf Unfall oder Fremdeinwirkung </h3>Vermutet wird, dass sie letzthin in einer Art Baracke in der Umgebung des Kinderdorfs Unterschlupf gesucht haben könnte. Genaueres ist über die Lebensumstände der Verstorbenen aber nicht bekannt. <h3> Autopsie soll Klarheit bringen</h3>Die Carabinieri von Brixen haben Ermittlungen zum Tod der Frau aufgenommen. Um die Umstände ihres Todes feststellen zu können, wurde eine Autopsie angeordnet. Ersten Erhebungen zufolge gibt es weder Hinweise auf einen Tod durch Gewalteinwirkung noch auf ein Unfallgeschehen. <h3> Frau ist möglicherweise erfroren</h3>Die Behörden vermuten, dass die Somalierin erfroren sein könnte. Die Autopsie soll auch klären, wann die Frau, die in wenigen Tagen ihren 57. Geburtstag gefeiert hätte, gestorben ist.