Donnerstag, 20. Oktober 2016

"Treibstoff-Schmuggel kein neues Phänomen"

Am Mittwoch klickten auch in Südtirol die ersten Handschellen, als die Carabinieri von Bozen und Brixen drei mutmaßliche Treibstoff-Schmuggler festnahmen. Diese sollen seit Monaten Unmengen an Treibstoff mit anderen Produkten gemischt aus ganz Europa nach Italien geschmuggelt haben.

Foto: Carabinieri
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Foto: Carabinieri

Der Treibstoff-Schmuggel sei bei Weitem kein neues Phänomen, erklärte Staatsanwalt Markus Mayr am Donnerstag am Bozner Landesgericht. Tatsächlich seien 30 Prozent des Treibstoffes, der aus den italienischen Zapfsäulen getankt wird, Schmuggelware.

Warum gerade Italien ein beliebtes Ziel für Treibstoff-Schmuggler ist und was das Ganze für die Autofahrer selbst bedeutet, hat Markus Mayr im Interview mit STOL erklärt.

stol

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