Das Jahr war von komplexen Rettungseinsätzen und teilweise dramatischen Ereignissen geprägt. Insgesamt wurden 1.602 Personen betreut, davon 909 Verletzte, 634 Unversehrte und 51 Tote - auch bei Bergunfällen nicht beteiligte Todesfälle eingeschlossen. 82,6 Prozent der Betroffenen waren Italiener, 6,7 Prozent Deutsche. Häufigste Unfallursachen waren Stürze und Ausrutschen, körperliche Beeinträchtigungen oder Orientierungsverlust.<BR /><BR />Die häufigste Einsatzursache war wie in den Vorjahren das Wandern, das 53,1 Prozent aller Einsätze ausmachte. Weitere Einsätze erfolgten bei Mountainbiking, Alpinismus, Skitouren, Klettersteigen, Paragleiten, Base-Jumping, Wintersportarten, Pilzesammeln und Sportklettern. Spezialisierte Einheiten wie Hundestaffeln, Höhlen- und Schluchtenrettung wurden ebenfalls eingesetzt.<BR /><BR />Der Verband verfügt über 766 Einsatzkräfte, die rund um die Uhr in 33 Rettungsstationen und einer Höhlenrettungsstation tätig sind. Ergänzt wird das Team durch Techniker für Bergrettung, Luftrettung, medizinisches Personal und Koordinatoren für Such- und Rettungseinsätze. 2025 absolvierten die Luftrettungstechniker 2.916 Missionen, darunter 543 Bergrettungseinsätze.<BR /><BR />Der Präsident des Trentiner Bergrettunsdienst, Walter Cainelli, betonte, dass die Teams bei allen Einsätzen professionell und engagiert agiert hätten. Gleichzeitig habe man die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte gestärkt, die Ausrüstung modernisiert und die Zusammenarbeit mit Partnern ausgebaut. So wurden 31 neue Defibrillatoren an die 33 Rettungsstationen verteilt, der Fuhrpark mit neuen Geländewagen und Transportern erweitert.<BR /><BR />Die Ausbildung neuer Rettungskräfte wird kontinuierlich fortgeführt: 62 Personen begannen 2025 die Ausbildung zum Bergrettungs- oder Sanitäreinsatzkraft, 38 erwarben entsprechende Qualifikationen. Für 2026 werden bereits weitere Anwärter auf ihre Einsätze vorbereitet.