von Lorenzo Baratter<BR /><BR /> Die Übernachtungsgäste kommen vor allem aus Deutschland, den Niederlanden, den USA und Großbritannien. Das zeigt die Studie „I frequentatori dei rifugi del Trentino“ („Die Besucher der Trentiner Berghütten“).In Auftrag gegeben wurde sie vom „Servizio Turismo e Sport“ der Provinz Trient, erarbeitet von TSM-Accademia della Montagna gemeinsam mit dem Verband der Trentiner Hüttenwirte, Trentino Marketing und der Universität Trient. <h3> Hütten als notwendige Infrastruktur</h3>Italienische Gäste wählen die Hütte meist als Ziel einer ein- oder zweitägigen Tour. Ausländische Besucher nutzen sie dagegen häufiger als Stützpunkt auf mehrtägigen Routen und sind öfter im Hochgebirge unterwegs. Zugleich macht die Untersuchung deutlich, dass die Trentiner Hütte nicht als Hotel in den Bergen wahrgenommen wird, sondern als notwendige Infrastruktur im alpinen Raum. Entsprechend wichtig sind funktionierende Sanitäranlagen und die Möglichkeit zur Online-Reservierung. <BR /><BR />Von Überfüllung kann laut Studie meist keine Rede sein: Der Andrang konzentriert sich vor allem auf einzelne Zeiten der Hochsaison. Insgesamt zeigt sich ein erfahrenes, umweltbewusstes Publikum, das gezielt Naturerlebnis und Abstand vom Alltag sucht.