Im Raum steht der Verdacht, dass die Tiere misshandelt und vernachlässigt worden seien. Laut dem Besitzer der 400 Tiere gehe die Beschlagnahme auf Vorfälle im September zurück: Ein Mitarbeiter habe sich gegenüber den Schafen aggressiv verhalten, er wurde entlassen.<h3> Schafe nun in Obhut eines Schäfers </h3>Die Beschlagnahme wurde von den Trentiner Forstbeamten gemeinsam mit dem tierärztlichen Dienst durchgeführt. Der Gesundheitszustand aller Schafe wurde kontrolliert, das dauerte bis zum späten Nachmittag. <BR /><BR />Dann wurden die Tiere in die Obhut eines Trentiner Schäfers gegeben, den das Gericht als deren Verwahrer eingesetzt hat.<h3> „Hoffe, Angelegenheit wird schnell geklärt, denn es ist mein Lebenswerk“</h3>Wie der Besitzer der Schafe, Luca Giuliani, gegenüber der Trentiner Tageszeitung „L'Adige“ erklärte, dürften Vorfälle vom September vergangenen Jahres Anlass für die Beschlagnahme sein. <BR /><BR />Damals habe sich ein Mitarbeiter aggressiv gegenüber den Tieren verhalten. „Als ich davon erfuhr, habe ich ihn sofort entlassen.“ Er sei in seiner Eigenschaft als Tierhalter verantwortlich, könne aber leider nicht rund um die Uhr bei ihnen sein. <BR /><BR />„Es gibt Zeiten, in denen wir Heu machen, Kartoffeln oder Trauben ernten... dann lässt man einen Mitarbeiter in der Almhütte zurück. Ich hoffe, dass die Angelegenheit schnell geklärt wird, denn es ist mein Lebenswerk“, sagte Giuliani.<BR /><BR />In einer Aussendung betonten die Trentiner Landesräte Giulia Zanotelli und Roberto Failoni die Wichtigkeit der Kontrollmaßnahmen, die auch in großen Höhen auf den Almen durchgeführt werden. Diese Kontrollen seien keine Schikane, sondern dienten auch dazu, das gute Image eines für das Trentino wichtigen Wirtschaftszweiges zu bewahren.<BR />