Beim Tier handelt es sich um ein etwa vierjähriges Weibchen, das sich durch den Aufprall schwere Verletzungen zugezogen hatte. Infolgedessen schleppte sich die verletzte Bärin in ein nahe gelegenes Maisfeld, wo sie schließlich regungslos liegen blieb. Der Fahrer des Wagens wurde beim Zusammenstoß glücklicherweise nicht verletzt. <BR /><BR />Um eine sichere Bergung zu ermöglichen sowie auch die Sicherheit der Forstbehörde des Trentino zu wahren, wurde beschlossen, die Bärin noch in der Nacht von einer Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr aus zu betäuben und sie anschließend zu bergen. Ein Tierarzt, der vor Ort hinzugezogen wurde, konnte mehrere Verletzungen des Tieres feststellen, die eine sofortige Freilassung in die Natur unmöglich machten.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1204368_image" /></div> <BR /><BR />Daraufhin wurde das Tier ins Wildtierzentrum Casteller bei Trient gebracht. Dort werden nun umfassende klinische Untersuchungen durchgeführt, um den tatsächlichen Zustand des Tieres zu beurteilen. Bei der Rettung standen auch die Feuerwehren von Spiazzo und Tione im Einsatz.