Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand auch das Gedenken an die Schlacht von Culqualber, deren 84. Jahrestag heuer begangen wird. Die Schlacht fand im November 1941 während der Kämpfe in Italienisch-Ostafrika statt und zählt zu den heroischsten Episoden in der Geschichte des Waffenkorps. <BR /><BR />Trotz weit überlegener gegnerischer Kräfte hielten die Carabinieri den Stützpunkt Culqualber bis zuletzt und wurden so zu einem Sinnbild für Mut und Opferbereitschaft. <BR /><BR />Im Rahmen der Feier wurde ebenfalls der Tag der Waisen begangen – ein Moment der Solidarität für die Kinder jener Carabinieri, die im Dienst ihr Leben verloren haben. Die ONAOMAC, die nationale Hilfsorganisation für die Waisen der Militärangehörigen der Carabinieri, unterstützt derzeit über 1.000 Mädchen und Jungen mit finanziellen Beiträgen für Ausbildung und Studium – von der Kindheit bis zum Universitätsabschluss.<h3> Zelebration mit Bischof Muser</h3>Eine besondere Ehrung erhielt die frisch promovierte Giulia Celegato, der im Namen der Organisation eine Silberplakette überreicht wurde. Die Auszeichnung wurde von Kommandanten der Carabinieri, Brigadegeneral Stefano Paolucci, vorgenommen.<BR /><BR /><BR />Der Gottesdienst wurde von Bischof Ivo Muser zelebriert und vom Militärkaplan Don Gianmarco Masiero, konzelebriert. Am Ende der Feier erinnerte Brigadegeneral Paolucci an die Bedeutung der Gedenktage und hob hervor, wie wichtig eine kontinuierliche Unterstützung und Nähe gegenüber Familien sei, die durch Verluste im Dienst betroffen sind.<BR /><BR />Die Veranstaltung bot nicht nur Raum für religiöse Besinnung, sondern auch für die erneute Bekräftigung jener Werte, die die Carabinieri seit jeher auszeichnen: Treue, Mut und Opferbereitschaft.