<BR />Tagelang haben Ärzte und Pfleger versucht, die junge Frau zu retten – doch vergebens. Am vergangenen Samstag erlag sie auf der Intensivstation des Spitals Santa Chiara in Trient den Folgen des schweren Asthmaanfalls.<BR /><BR />Wenige Tage zuvor – also Mitte vergangener Woche – war Tamara Rosas gemeinsam mit ihrem Lebenspartner auf der Brennerautobahn unterwegs, als es zum Unglück kam. Die 27 Jahre junge Frau stammte ursprünglich aus Sardinien, ihr Freund hingegen aus dem Trentino: Die beiden wollten einen kurzen Urlaub bei dessen Familie und Verwandten in der Valsugana einlegen, wie die Tageszeitung „L'Adige“ berichtet. Wohnhaft waren die beiden in Mailand.<BR /><BR />Kurz vor der Mautstelle bei Trient Süd erlitt die 27-Jährige plötzlich einen schweren Asthmaanfall. Sofort eilte ihr Lebenspartner zum Krankenhaus Santa Chiara. Von der Notaufnahme wurde Rosas umgehend auf die Intensivstation verlegt, wo die Ärzte vergeblich versuchten, die unter Atemnot leidende Patientin zu behandeln – wenige Tage später verstarb Rosas.<h3> Pneumologen: „Auf Warnzeichen achten“</h3>Rosas träumte von einer Zukunft in der Gastronomie und erwog einen Umzug mit ihrem Freund in die Valsugana, wie der „L'Adige“ schreibt. Dort sei sie weitum bekannt und sehr geschätzt gewesen. Umso tiefer sitzt nun der Schmerz. Die Beerdigung der 27-Jährigen findet morgen auf Sardinien statt.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1304103_image" /></div> <BR /><BR />Anlässlich des tragischen Vorfalls sprach die Tageszeitung „L'Adige“ mit Pneumologen. Diese betonen, wie wichtig es ist, sich strikt an Therapien zu halten und Warnsignale wie häufige Asthmaanfälle ernst zu nehmen. Asthma dürfe keinesfalls unterschätzt werden: In Kombination mit Allergien, viralen Infekten oder Luftverschmutzung könne die Erkrankung ein erhebliches Risiko darstellen. Im schlimmsten Fall könnten selbst gängige Medikamente wie das Ventolin-Spray nicht mehr ausreichend wirken – genau dies soll auch bei Tamara Rosas der Fall gewesen sein.