Die Randalierer schmierten mit schwarzer Farbe die Aufschrift „Forschung für den Krieg“ auf die Außenmauer des Labors. Es wird vermutet, dass die Täter der linksextremen Szene angehören. An der Uni soll über die Bruno Kessler-Stiftung ein Kooperationsprojekt mit Israel in die Wege geleitet worden sein. Ziel des Projekts ist die erhöhte Sicherheit in Städten. Möglicherweise zog dieses die Wut der Randalierer auf sich. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.Anschlag auf Studenten und Dozenten, die eine Zukunft aufbauen wollenNach dem Anschlag verurteilte Landeshauptmann Ugo Rossi den Vorfall scharf. Ausschreitungen dieser Art seien immer zu verurteilen. „In diesem Fall ist meine Entrüstung besonders groß. Es war ein Angriff auf eine Gemeinschaft, auf der die berechtigte Hoffnung ruht, anhand der Forschung zumindest einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten“. Es sei ein Anschlag auf Studenten und Dozenten gewesen, die eine Zukunft aufbauen und nicht zerstören wollen, kommentierte Rossi.Der Rektor der Universität, Paolo Collini, sprach den Forschern unterdessen seine Solidarität aus. „Die Sprache der Wissenschaft ist der Dialog“, ließ er verlauten. Dieser Anschlag zeige nur, dass die Täter die Sprache der Gewaltlosigkeit nicht beherrschen.Die Aufräumarbeiten in der Universität seien in vollem Gange, um die Normalität wiederherzustellen. „Wir möchten die Arbeit schnellstmöglich wieder aufnehmen können.“ast