Samstag, 01. August 2015

Trient: Polizei schnappt Führerschein-Betrüger

Die Straßenpolizei von Trient ist Führerschein-Betrügern auf die Spur gekommen: Sie hatten es Einwanderern, die der Sprache nicht mächtig waren ermöglicht, den Führerschein zu machen.

Mit einer Kamera im Knopfloch wurde die Prüfung zum Klacks. - Archivbild
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Mit einer Kamera im Knopfloch wurde die Prüfung zum Klacks. - Archivbild

Die Personen ausländischer Herkunft hätten zwischen 1500 und 4000 Euro für die "Hilfestellung" gezahlt, schreibt die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. 

Die Hilfe sei nötig gewesen, da die Prüflinge kein Italienisch sprachen. Also wurden sie mit einem Ohrenstöpsel und einer kleinen Kamera im Knopfloch zur theoretischen Prüfung geschickt.

Über die Kamera konnten die Betrüger die Fragen auf dem Computerbildschirm lesen und den Prüfungsteilnehmern die richtige Antwort via Funk durchgeben.

Die Organisation, die von der Straßenpolizei Trient aufgedeckt wurde, soll in ganz Italien tätig sein. Es wurden drei Personen verhaftet, acht von der Staatsanwalt Trient unter Hausarrest gestellt.

Die Beamten schätzen, dass mit der Betrugsmasche in nur zwei Monaten 200.000 Euro verdient wurden.

liz

stol