„Die Qualität ist gut – aber die Masse fehlt. Für die Bergbauern war es bis jetzt ein sehr schwieriges Jahr“, sagt Hofer.<BR /><BR />Viele Bergbauern müssen die Heu-Ernte zurzeit vorziehen – aufgrund der fortgeschrittenen Reife. Wer jetzt nicht mäht, dem drohen weitere Verluste: Sonst werde der Reifegrad überschritten, das Heu werde dann mit jedem Tag weniger, „es trocknet im Stehen aus“, erklärt Hofer.<BR /><BR />Schon jetzt seien die Verluste für Bauern bis auf 1200 Meter oder 1300 Meter hinauf teilweise sehr hoch – bis zu 50 Prozent, berichtet der Bergbauernsprecher: „Es fehlt an Fülle und Höhe.“ Auf über 1200 Metern werde man das gleiche Phänomen haben, sollte es in den nächsten 14 Tagen nicht regnen.<BR /><BR />Das Wetter habe für die Bauern bereits im Winter nicht mitgespielt – weil zu wenig Niederschläge fielen. „Und auch in den vergangenen Wochen hat es sehr wenig geregnet“, sagt Hofer. <BR /><BR />„Im Verhältnis zu normalen Jahren ist fast nur die Hälfte an Niederschlägen gefallen. Und es schaut nicht danach aus, als ob sich da in nächster Zeit etwas ändern würde. Deshalb ist es zurzeit das Beste, wenn abgemäht wird“, meint der Bergbauernsprecher. „Es braucht dringend Niederschläge auf den Almen – sonst wächst dort oben wenig“, berichtet auch Bauernbund-Obmann Daniel Gasser. Auch was den zweiten Schnitt betrifft, so ist die Situation nicht rosig. Entscheidend für den zweiten Schnitt seien die Niederschläge – oder die Bewässerung, meint Hofer. <BR /><BR />„Aber mit Wasser muss man zurzeit sehr sparsam umgehen.“ Und: Mit der Bewässerung habe man nicht unbegrenzte Möglichkeiten. Da könne man allenfalls eine Verschlechterung verhindern, mehr aber auch nicht. „Für ein großes Wachstum haben wir eher zu wenig Wasser“, erklärt Hofer.