Freitag, 04. Januar 2019

Tropensturm verursacht in Thailand keine größeren Schäden

Der womöglich schlimmste Tropensturm seit Jahrzehnten hat den Süden Thailand mit heftigen Regenfällen, starken Winden und bis zu 5 Meter hohen Wellen auf See heimgesucht. Bisher wurden aber keine größeren Schäden oder Todesfälle gemeldet, wie die Behörden des Landes am Freitag mitteilten.

Die Wellen waren bis zu 5 Metern hoch. - Foto: APA (AFP)
Die Wellen waren bis zu 5 Metern hoch. - Foto: APA (AFP)

Die bei Touristen beliebten Urlaubsregionen Phuket, Ko Samui und Krabi seien verschont geblieben, teilte der Katastrophenschutz in Phuket der Deutschen Presse-Agentur mit.

Sturm „Pabuk” war am Donnerstag vom Südchinesischen Meer heraufgezogen und in der Provinz Nakorn Si Thammarat auf Land getroffen. Laut der Meteorologiebehörde bewegt er sich nun mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern Richtung Westen. Die Behörde hatte zuvor gewarnt, „Pabuk” könnte ähnlich zerstörerisch werden wie Tropensturm „Harriet”, der 1962 fast tausend Menschen im Land tötete.

Mehr als 6000 Bewohner der Region hätten ihre Häuser vorsorglich verlassen müssen, teilte das Katastrophenschutzministerium mit. Derzeit dürfen keine Schiffe fahren, das Schwimmen im Meer ist vorerst verboten.

apa/dpa

stol