Die 40-jährige Chinesin habe sieben Sherpas angeheuert und befinde sich auf dem Weg zum nepalesischen Basislager, berichtete die Zeitung „Himalayan Times“ am Samstag unter Berufung auf mehrere Ministerienquellen.Vor drei Wochen hatte eine Lawine am Everest 16 Nepalesen in den Tod gerissen. Danach waren eigentlich alle Vorhaben auf der Südseite abgeblasen worden. Die Expeditionen auf der tibetischen Nordseite gehen weiter.Außerdem befinde sich eine US-Bergsteigerin auf einer Solotour zum Everest-Nachbargipfel Lhotse, schreibt die Zeitung weiter. Dazu sei die 51-Jährige mit einem Helikopter in das Camp 2 oberhalb des Everest-Basislagers geflogen worden.Eigentlich erlauben die nepalesischen Behörden dort keine Flüge, es sei denn es handelt sich um Rettungseinsätze.Die Organisation International Mountain Guides berichtete in ihrem Blog, die sogenannten nepalesischen Eisfall-Doktoren montierten alle Leitern und Seile ab. Diese sind eigentlich unabdingbar für den Weg durch den Khumbu-Eisfall zwischen dem nepalesischen Everest-Basislager und Camp 1 auf der Südseite. Die Hilfen für die Bergsteiger werden mehrmals im Jahr neu im Gletschereis installiert.dpa