Wie berichtet, hat am Dienstagnachmittag ein Sattelschlepper auf seiner Irrfahrt kurz vor der Riggertalbrücke die Höhenbegrenzung für Schwerfahrzeuge niedergerissen. Die Verankerung der Stahlträger wurde dabei ebenso beschädigt wie die Kabine des Lkw. Der Fahrer wurde leicht verletzt. <BR /><BR /> <video-jw video-id="HZyRIWHR"></video-jw> <BR /><BR />Am Mittwochvormittag streifte erneut ein aus dem Pustertal kommender Lkw die an der Höhenbegrenzung angebrachten Ketten – diesmal glücklicherweise nicht unmittelbar vor der Brücke. <h3> Täglich Einsätze für den Straßendienst</h3>Martin Kanitscheider, Amtsdirektor des Straßendienstes Eisacktal, erklärt auf Anfrage: „Dass ein Lkw – wie am Dienstagnachmittag geschehen – die Höhenbegrenzung niederreißt, ist Gott sei Dank bisher nur einmal passiert. Aber die Mitarbeiter der Straßendienstes sind jeden Tag mehrmals damit beschäftigt, die am Halbmast befestigten Ketten zu reparieren, weil sie entweder gerissen sind oder nicht mehr richtig hängen.“ <h3> Warnschilder ohne Wirkung</h3> Auch die Feuerwehr Schabs ist immer wieder gefordert, erklärt Vizekommandant Benjamin Ralser: „Vor einigen Wochen mussten wir zwei, drei Mal ausrücken, um Sattelschleppern, die zu weit gefahren waren, beim Umkehren zu helfen.“ Auch die Behörden sind im Einsatz: Sie kontrollieren, ob die ausgeschilderte Umleitung auch eingehalten wird. <BR /><BR />Amtsdirektor Kanitscheider: „Aus heutiger Sicht sollte die Sperre der Brücke für den Schwerverkehr nur mehr bis Ende Mai gelten. Die mit den Arbeiten an der der Brücke beauftragte Firma arbeitet sehr gut. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Brücke Anfang Juni wieder für den gesamten Verkehr freigeben können – schließlich handelt es sich um einen der wichtigsten Straßenabschnitte Südtirols.“