<b>von Brigitta Willeit und Karl Tschurtschenthaler</b><BR /><BR /><BR />Der <b>Naturbadeteich „Cascade“ in Sand in Taufers</b> ist seit dem 17. Juni geöffnet. Natürlich sei das Wetter bisher ziemlich durchwachsen gewesen, sagt Adrian Vogel. Er ist Direktor des Campingbetriebes Såndgøld Alpine Glamping, der neuerdings das Freibad führt. „Aber die Leute sind froh, dass das Bad endlich wieder offen ist.“ Und es sei an einigen Tagen auch schon sehr gut gefüllt gewesen. <BR /><BR />„Wir wollen uns nicht beschweren“, sagt Vogel. „Und wir erwarten eine gute Saison. Denn die Hitzetage nehmen seit Jahren zu. Das wird auch heuer so sein – und dann werden die Leute kommen und bei uns Abkühlung suchen“, blickt er zuversichtlich in die bevorstehende Badesaison.<h3> Hoffen auf sonnigen Juli und August</h3>Einen Tag länger offen als das Freibad in Sand in Taufers ist der <b>Naturbadesee Issinger Weiher</b>. Hier wurde am Sonntag, 16. Juni, aufgesperrt. „Das Wetter ist leider nicht so, wie wir es gerne hätten“, sagt Annemarie Fauster, die für den Naturbadesee verantwortlich ist. Insofern sei die Saison noch nicht so richtig angelaufen. Es habe zwar schon einige halbwegs gute Tage gegeben, aber insgesamt sei die Zahl der Besucherinnen und Besucher noch ausbaufähig. Vor allem die Zahl jener, die in erster Linie zum Schwimmen kommen. <BR /><BR />Der erweiterte Kinderbereich, die Spielmöglichkeiten und das Naturerlebnis und die Erholung am See locken aber auch bei wechselhaftem Wetter Leute an. Allerdings seien es im Vergleich zum Juni des Vorjahres deutlich weniger. „Wir hoffen auf sonniges Wetter im Juli und August“, sagt Fauster. Und dann stehe einer guten Badesaison in Issing nichts im Wege. <h3> Sommersaison bisher eine „pure Katastrophe“</h3>Eine „pure Katastrophe“ war der Start der Sommersaison im <b>Freischwimmbad in Olang</b>. „Im Juni hatten wir bis jetzt 3 gute Tage“, sagt der Pächter Nicola Santilli. Bei derart schlechtem Wetter nütze auch das beheizte Wasser und die schöne Anlage nichts. „Wir haben vom 1. Juni bis zum 31. August 90 Tage, um das Hauptgeschäft fürs ganze Jahr zu machen“, sagt der Pächter der Anlage, zu der auch das Sporthaus samt Restaurantbetrieb gehört. Und ein Monat sei jetzt schon um. <BR /><BR />Es ist Santillis zweites Jahr in Olang, und schon das Vorjahr sei schwierig gewesen. „Da hatten wir im ganzen Sommer 18 schöne Tage.“ Daher überlegt er schon, das Handtuch zu werfen. Sollte ihn der restliche Sommer doch noch umstimmen, will er nächstes Jahr erst nach Schulschluss öffnen. <h3> „Wir machen das Beste daraus“</h3>Nicht klagen will hingegen Arnold Thum, der Betriebsleiter des Cron4, zu dem neben dem Hallenschwimmbad in Reischach auch das <b>Freibad in Bruneck</b> gehört. „Natürlich sind bei schönem Wetter mehr Leute im Freibad, aber wir arbeiten den Umständen entsprechend ganz gut.“ Am Wetter könne man ohnehin nichts ändern, „also machen wir das Beste draus“. <BR /><BR /> Das Wasser im Freibad werde derzeit auf 26,5 Grad Celsius geheizt, das passe zum Schwimmen, bei sonnigem Wetter sei auch die Liegewiese voll. „Aber man muss auch sagen, dass es ohnehin erst mit 1. Juli richtig los geht, davor ist zuerst Schule, danach sind alle im Urlaub“, sagt Thum. Die Saison beginne also erst, und pünktlich dazu öffne am Montag auch das Hallenbad wieder, damit lasse sich einiges ausgleichen.