Insgesamt 2.052 Mal mussten die Pistenassistenten des Militärs (AMPS) im Laufe der Wintersaison in Italien Erste Hilfe leisten und Verunglückte bergen. Die Truppen waren in 13 verschiedenen Skigebieten in den Alpen und im Apennin im Einsatz. <BR /><BR />In den Hochzeiten der Saison sorgten täglich 52 spezialisierte Soldaten in den Regionen Südtirol, Venetien, Friaul-Julisch Venetien, Lombardei und den Abruzzen für die Sicherheit auf den Pisten.<h3> Südtirol führt die Einsatzstatistik an</h3>Die meisten Einsätze gab es auf Südtiroler Pisten: Mit 961 Rettungseinsätzen verzeichnete die Provinz Bozen den staatsweit höchsten Wert. Das Militär war hier vor allem in den Skigebieten Rosskopf, Corvara-Falzarego und in der Drei-Zinnen-Region im Hochpustertal präsent.<BR /><BR />Der Blick auf die restlichen Regionen zeigt folgende Verteilung: Provinz Belluno (Venetien): 525 Einsätze (u. a. im Gadertal, Alleghe, Nevegal und Arabba); Lombardei: 359 Einsätze (Tonalepass und Ponte di Legno); Abruzzen: 175 Einsätze (Campo Felice); Friaul-Julisch Venetien: 37 Einsätze (Sappada und Forni di Sopra)<h3> Hilfe für die Zivilbevölkerung</h3>Der Dienst auf den Skipisten ist für die Gebirgstruppen der Armee eine wichtige Möglichkeit, ihre Spezialausbildung in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Das eingesetzte Personal ist für die medizinische Erstversorgung im unwegsamen und verschneiten Gelände geschult und arbeitet täglich eng mit den zivilen Rettungskräften zusammen.