Donnerstag, 06. Februar 2020

Tschüss „Petra“ – Hallo „Frank“

Die vergangenen Tage waren stürmisch, Tief „Petra“ zog über Südtirol hinweg. Am gestrigen Mittwoch erreichte der starke Wind Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 148 Kilometer pro Stunde am Wilden Freiger. In der Nacht auf Donnerstag hat der Wind nun aber deutlich nachgelassen. Hoch „Frank“ kommt.

Hoch „Frank“ beschert uns viel Sonne und ruhiges Winterwetter. „Petra“ verzieht sich.
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Hoch „Frank“ beschert uns viel Sonne und ruhiges Winterwetter. „Petra“ verzieht sich. - Foto: © shutterstock

Doch zuerst noch ein Blick zurück auf Sturmtief „Petra“. Der Höhepunkt des Tiefs der letzten Tage wurde laut Dieter Peterlin am Mittwochnachmittag erreicht. Wie berichtet, bleibt der Zivilschutzstatus Aufmerksamkeit (Alfa) bis heute Mittag aufrecht.

Die Top 3 Windgeschwindigkeiten von Berg und Tal

Dieter Peterlin hat die Top 3 Windgeschwindigkeiten vom Mittwoch am Berg und im Tal aufgelistet.

Wilder Freiger: 148 Kilometer pro Stunde
Jaufenkamm: 142 Kilometer pro Stunde
Rauhjoch: 133 Kilometer pro Stunde

Hintermartell: 101 Kilometer pro Stunde (neuer Stationsrekord)
Grasstein: 98 Kilometer pro Stunde
St. Magdalena in Gsies: 92 Kilometer pro Stunde

Doch nun scheint das Sturmtief überstanden. In der Nacht zum Donnerstag flaute der Wind deutlich ab, er ist in abgeschwächter Form nur noch in den nördlichen Tälern zu spüren.

2 Gründe für das Abflauen des starken Windes

Warum der Sturm so plötzlich abflaut, hat laut Peterlin 2 Gründe. Einerseits lässt die starke Nordströmung nach, Sturmtief „Petra“ verzieht sich, Hoch „Frank“ kommt. Andererseits wird es im Gebirge milder und es bildet sich eine stabile Luftschichtung. Aus diesem Grund schafft es der Wind nicht mehr so leicht ins Tal.



Ab Donnerstag beschert uns Hoch „Frank“ viel Sonne und ruhiges Winterwetter.

vs