Donnerstag, 17. September 2015

Tsunami-Alarm in Chile nach Beben aufgehoben

Die Anzahl der Todesopfer ist nach dem heftigen Erdbeben inzwischen auf acht angestiegen. Eine Million Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Viele Bewohner von Illapel trauten sich nach dem heftigen Erdbeben nicht in ihre Häuser zurück.
Viele Bewohner von Illapel trauten sich nach dem heftigen Erdbeben nicht in ihre Häuser zurück. - Foto: © APA/EPA

Nach dem schweren Erdbeben in Chile ist der Tsunami-Alarm im ganzen Land aufgehoben worden. Das teilte der Katastrophenschutz am Donnerstag in Santiago mit.

Die Zahl der Toten sei auf acht gestiegen. Ein Mensch werde noch vermisst, meldete der Sender Bio Bio.

„Es gibt derzeit keine Tsunami-Gefahr. Wir müssen zum Alltag zurückkehren, aber wachsam sein“, zitierten örtliche Medien Innenminister Jorge Burgos. Präsidentin Michele Bachelet wollte im Laufe des Tages mit der Gesundheitsministerin und dem Verkehrsminister in die am stärksten getroffene Region Coquimbo reisen.

Die Erschütterungen in dem südamerikanischen Land hatten eine Stärke von 8,4 erreicht und in weiten Teilen des Pazifikraums eine Tsunami-Warnung ausgelöst.

In Chile selbst erreichten Wellen von bis zu fünf Metern Höhe einige Teile die Küste. Die Fluten setzten manche Orte unter Wasser. Rund eine Million Menschen waren in Sicherheit gebracht worden.

apa/dpa

stol