Donnerstag, 21. Juni 2018

Türkische Popsängerin bei Schießerei in Nachtklub getötet

Die türkische Popsängerin Hacer Tulu und ein Geschäftsmann sind laut Medienberichten bei einer Schießerei in einem Nachtklub in der Stadt Bodrum getötet worden. Ein bewaffneter Mann habe das Feuer auf den Geschäftsmann Mehmet Ali Surensoy eröffnet, dem mehrere Diskotheken in der Küstenstadt und in Istanbul gehören, wie die Nachrichtenagentur Dogan am Donnerstag meldete.

Die türkische Popsängerin Hacer Tulu und ein Geschäftsmann sind laut Medienberichten bei einer Schießerei in einem Nachtklub in der Stadt Bodrum getötet worden. - Foto: Facebook/Hacer Tulu
Die türkische Popsängerin Hacer Tulu und ein Geschäftsmann sind laut Medienberichten bei einer Schießerei in einem Nachtklub in der Stadt Bodrum getötet worden. - Foto: Facebook/Hacer Tulu

Bei der Schießerei am frühen Morgen sei auch Tulu tödlich getroffen worden. Laut ersten Erkenntnissen wurde sie vermutlich nicht gezielt erschossen, sondern geriet versehentlich ins Kreuzfeuer. Den Medienberichten zufolge war sie mit Freunden in dem Club und wurde von den Schüssen in der Nähe des Eingangs beim Zahlen getroffen. Vier weitere Menschen wurden demnach bei dem Angriff verletzt. Später wurden vier Verdächtige in einem Auto in der benachbarten Provinz Manisa festgenommen, wie Dogan meldete.

Die Küstenstadt Bodrum ist ein beliebter Party- und Ferienort für türkische Prominente. In der Vergangenheit gab es dort gelegentlich Schießereien, die sich wohl am Streit um die Aufteilung des lukrativen Unterhaltungsgeschäfts entzündeten. Die nun getötete Popsängerin Tulu hatte in den vergangenen Jahren einigen Erfolg. Zu größerer Bekanntheit gelangte sie insbesondere mit ihrer Ballade „Omur Torpusu“ von 2015, die auf Youtube mehr als vier Millionen Klicks hat.

apa/afp

stol