Die Nachrichtenagentur Dogan (DHA) berichtete am Donnerstag unter Berufung auf Rettungskräfte, 14 Kumpel hätten in dem einzigen Schutzraum in der Zeche Zuflucht gesucht. In dem nur fünf Quadratmeter großen Raum hätten sie sich an den Masken abgewechselt, bis der Sauerstoff aufgebraucht gewesen sei. Dann seien sie erstickt. Die Retter hätten die 14 Leichen übereinanderliegend gefunden. DHA berichtete, in der Zeche habe es für 6500 Kumpel nur diesen einen Schutzraum gegeben.Betreiber: Insgesamt 450 KumpelNach Angaben der Betreibergesellschaft sind 450 Kumpel gerettet worden. Darunter seien 80 Verletzte, die noch in Krankenhäusern behandelt würden, teilte die Soma Holding am Donnerstag auf ihrer Homepage mit. Das Unternehmen bestätigte die von der Regierung bislang genannte Zahl der Todesopfer in Höhe von 282. Energieminister Taner Yildiz hatte am Mittwoch gesagt, zum Zeitpunkt der Katastrophe am Dienstagnachmittag seien 787 Arbeiter in der Zeche gewesen. Damit wäre das Schicksal von 55 Arbeitern ungeklärt.Die Regierung machte am Donnerstag keine Angaben dazu, wie viele Bergleute noch in der Zeche eingeschlossen sind. dpa