Es handelt sich um das erste Gespräch Turettas mit einem Verteidiger seit der Auslieferung aus Deutschland und der Inhaftierung in der Strafanstalt von Verona. Mit seinem Anwalt bereitete sich Turetta auf seine Vernehmung durch den Staatsanwalt von Venedig, Andrea Petroni, vor, die für den heutigen Dienstag angesetzt ist.<BR /><BR />Der Student befindet sich derzeit auf der Krankenstation des Gefängnisses Montorio Veronese bei Verona, wo er am Samstagmorgen nach seiner Auslieferung aus Frankfurt am Main eingetroffen ist. <BR /><BR />Nach Abschluss der ersten Befragungen und der psychologischen und psychiatrischen Untersuchungen ist er in die „geschützte“ Abteilung verlegt wordem, wo er zu seiner Sicherheit rund um die Uhr bewacht wird und keinen Kontakt zu anderen Gefangenen hat. <h3> Turetta bat um Treffen mit Eltern</h3>Turetta wurde als „ruhig und resigniert“ beschrieben. Er bat um Bücher, um sein Universitätsstudium fortsetzen zu können – und auch um ein Treffen mit seinen Eltern.<BR /><BR />Gegen Turetta wird wegen Entführung und schwerer vorsätzlicher Tötung ermittelt, doch könnte sich dieser Tatbestand angesichts des Verhörs und der Ergebnisse der am Freitag geplanten Obduktion von Giulias Leiche in Vorsatz ändern. <BR /><BR />Untersucht wird auch das Auto, das der Verdächtige bei der mutmaßlichen Entführung und dem Femizid benutzt hat. Der schwarze Pkw des Typs Fiat Grande Punto wird in den nächsten Tagen zusammen mit den darin sichergestellten Gegenständen, wie dem Telefon des jungen Mannes, nach Italien zurückgebracht und den Carabinieri des Spezialeinheit RIS di Parma zur Analyse überlassen. <BR />