Freitag, 03. Juli 2015

Über 1000 Blitze innerhalb von zwei Stunden

Ein kurzes, aber kräftiges Gewitter hat sich am frühen Freitagnachmittag über Südtirol entladen. „Im Laufe von zwei Stunden wurden 1200 Blitze verzeichnet“, erklärt Dieter Peterlin vom Landeswetterdienst.

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Foto: © shutterstock

Je heißer der Tag, desto kräftiger das Gewitter: Diesen vereinfachten Merksatz könne man sich für die Sommermonate notieren, meint Peterlin. In den vergangenen Tagen waren die Temperaturen im Land ordentlich in die Höhe geschnellt. Am Wochenende sollen gar 38 Grad möglich werden.

Dass sich an solchen Hitze-Tagen auch das ein oder andere Gewitter bildet und entlädt, sei nur normal. Im Falle des Unwetters am Freitagnachmittag spricht Landesmeteorologe Dieter Peterlin „von einem stärkeren Gewitter“. Dieses zog erst übers Burggrafenamt, dann übers Etschtal, rauschte über die Landeshauptstadt hinweg und zog übers Unterland wieder fort.

  

Bescheidene Niederschlagsmengen

Die Niederschlagsmenge – eher beschaulich: 13 Milliliter pro Quadratmeter wurden an der Wetterstation in Pens verzeichnet.

„Das Gewitter vergangene Nacht über Latzfons hat mehr Niederschlag gebracht – nämlich über 50 Milliliter pro Quadratmeter. Dieses Gewitter dauerte aber auch mehrere Stunden, zudem war Hagel dabei“, erklärt Peterlin.

Die Anzahl der Blitze wiederum lässt aufhorchen: „Innerhalb von zwei Stunden haben wir 1200 Blitze verzeichnet“, weiß der Meteorologe.

 

Gewitter-Gefahr noch nicht gebannt

Mit Gewittern dieser Art müsse man auch in den kommenden Tagen rechnen. „Am Wochenende wird’s noch ein bisschen heißer. Lokal kann’s da durchaus ein Gewitter geben – das aufgrund der Hitze schon mal stärker ausfallen kann.“

stol

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