Samstag, 13. März 2021

Über 26.000 Neuinfektionen und 317 Todesopfer in Italien

Italien hat am Samstag eine rückgängige Zahl von Coronavirus-Todesopfern gemeldet. 317 mit dem Virus Verstorbene wurden registriert, am Vortag waren es 380 gewesen. Zudem gab es 26.062 Neuinfektionen nach 26.824 am Freitag, teilte das Gesundheitsministerium mit. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 101.881 Menschen infolge einer Corona-Infektion ums Leben.

Italiens Gesundheitsbehörden melden am Samstag einen leichten Rückgang der Neuinfektionen.
Italiens Gesundheitsbehörden melden am Samstag einen leichten Rückgang der Neuinfektionen. - Foto: © shutterstock
3,1 Millionen Menschen wurden infiziert. Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten stieg zuletzt von 23.656 auf 24.153. Auf den Intensivstationen wurden 2.982 Personen behandelt. 372.944 Abstriche wurden genommen, 7 Prozent davon waren positiv. 6,5 Millionen Menschen wurden seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember immunisiert, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Maßnahmen bis 6. April

Wegen erneut ansteigender Zahlen bei den Corona-Infektionen in den letzten Wochen begibt sich Italien ab Montag in den dritten Lockdown. Die Regierung in Rom beschloss am Freitag Maßnahmen, die für die Zeit vom kommenden Montag bis zum 6. April in Kraft bleiben sollen. Dazu zählt, dass Regionen mit einem Inzidenzwert von 250 Fällen automatisch in die höchste Alarmstufe rot wechseln. Dies treffe auf einen Großteil der Regionen zu, darunter die Lombardei, das Piemont, Venetien, die Emilia-Romagna, das Latium und Kalabrien, erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

In weiten Teilen des Landes werden somit von Montag an Schulen, Hochschulen, Cafes und Restaurants geschlossen. Nur der Außer-Haus-Verkauf bleibt erlaubt. Der Verkauf aller nicht dringend benötigten Produkte wird gestoppt. Für das Osterwochenende wurde schon jetzt für ganz Italien die Alarmstufe rot festgesetzt.

apa/stol