Freitag, 27. November 2020

Über 28.000 Neuinfizierte und 827 Todesfälle in Italien

Am Freitag wurden 28.352 Neuinfektionen gemeldet. Innerhalb von 24 Stunden wurden 222.803 Tests durchgeführt, 12,7 Prozent fielen positiv aus. Außerdem gab es 827 Todesfälle.

In fast allen italienischen Regionen ist in der vergangenen Woche der Reproduktionswert auf circa 1 gesunken.
In fast allen italienischen Regionen ist in der vergangenen Woche der Reproduktionswert auf circa 1 gesunken. - Foto: © shutterstock
Nachdem am Montag in Italien die Schwelle von 50.000 Todesopfern seit Beginn der Coronavirus-Epidemie im Februar überschritten worden war, ist die Zahl der Toten in Italien am Donnerstag wieder stark gestiegen. 827 an oder mit Corona Verstorbene wurden gemeldet, das sind 5 mehr als am Vortag und so viele wie Ende März, teilte das Gesundheitsministerium mit. Somit starben seit Beginn der Pandemie am 20. Februar in Italien 53.677 Personen mit oder am Coronavirus.

Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank zum vierten Tag in Folge und zwar von 34.038 auf 33.684, berichtete das Gesundheitsministerium. Auf den Intensivstationen im Land lagen 3782 Patienten, 64 weniger als am Vortag.

Reproduktionswert in vielen Regionen auf 1 gesunken


In fast allen italienischen Regionen ist in der vergangenen Woche der Reproduktionswert auf circa 1 gesunken. „Die Epidemie bremst in mehreren Regionen Italiens“, verlautete aus dem wissenschaftlichen Komitee CTS, das das Gesundheitsministerium berät. In den letzten Tagen wurden 706 Coronavirus-Fälle pro 100.000 Einwohner gemeldet.
Die italienische Regierung prüft jetzt, ob in den ersten 6 Regionen, die Anfang November zur „roten Zone“ erklärt wurden (Lombardei, Piemont, Aostatal, Apulien, Kalabrien und Sizilien), die Maßnahmen gelockert werden können.

Darauf drängen vor allem die Regionen Lombardei und Piemont, die in der Vorweihnachtszeit die Shops wieder öffnen wollen, um den Konsum anzukurbeln. Auch die „rote“ Region Toskana rechnet ab dem kommenden Freitag (4. Dezember) zur orangen Zone mit offenen Shops zu werden.

apa/stol