Diese 20 Kurzbotschaften werden von Aschermittwoch bis Karfreitag via SMS oder E-Mail an all jene verschickt, die sich an der Aktion beteiligen wollen.„Menschen, die sich in einer Notlage befinden, krank sind oder ein anderes Schicksal zu tragen haben, halten sich meist im Hintergrund oder gar am Rand der Gesellschaft auf. Deshalb werden sie häufig auch nicht wahrgenommen oder sogar abschätzig betrachtet. Doch auch sie haben Wünsche und – was wir nie vergessen sollten – eine Würde. Deshalb ist es wichtig, in jedem Bedürftigen in erster Linie immer den Menschen zu sehen“, erklären die beiden Caritas-Direktoren Heiner Schweigkofler und Paolo Valente den Sinn der heurigen Caritas-Fastenaktion „Von Mensch zu Mensch“.Die Zitate der Menschen, die in den verschiedenen Caritas-Dienststellen betreut werden, sollen Impulse und Anregungen für einen besseren Umgang miteinander sein.Gleichzeitig sollen sie bewusst machen, dass wir alle Menschen sind.„Alle haben Gefühle und Hoffnungen, auch wenn das nach außen hin oft nicht so wahrgenommen wird. So wünscht sich ein Obdachloser genauso ein Dach über dem Kopf wie jeder andere, ein psychisch Kranker helle und unbeschwerte Tage und ein Flüchtling das Gefühl von ,Heimat‘ in dem für ihn völlig fremden Land. Das ständige Gefühl des Nicht-dazu-Gehörens, Nicht-wahrgenommen-Werdens ist manchmal eine noch viel schlimmere Pein als die Not selbst“, sagen Schweigkofler und Valente.Anmelden und Botschaften empfangenWer daran interessiert ist, während der Fastenzeit die 20 Kurzbotschaften der Caritas via SMS oder E-Mail zu erhalten, kann sich ab sofort im Internet unter www.caritas.bz.it oder per SMS unter 340 1401285 (Stichwort „Mensch“) anmelden. Es geht auch mit einer E-Mail an vonmenschzumensch@caritas.bz.it.Die Botschaften werden auch auf der Facebook-Seite der Caritas (www.facebook.com.caritas.bz.it) veröffentlicht.Im vergangenen Jahr hat die Caritas mit ihrer Fastenaktion an die 5.000 Personen erreicht.stol