Montag, 27. März 2017

Überforderte Notaufnahme: „Gründe höherer Gewalt“

Nach Medienberichten, die vom akuten Personalmangel in der Bozner Notaufnahme berichteten, hat sich der Bezirksdirektor des Gesundheitsbezirks Bozen zu Wort gemeldet.

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Foto: © D

Wie berichtet, war am Freitag die Situation in der Notaufnahme eskaliert: Mehrere Ärzte hatten gekündigt, zwei waren im Krankenstand. Und das Nachsehen hatten die Patienten.

So blieb etwa der grüne Kodex, darunter fallen etwa leichte Schnittverletzungen, Übelkeit und Erbrechen, Fieber unter 38,5 Grad Celsius und ähnliches, am Freitag völlig aus, selbst Patienten mit gelben Kodizes mussten lange warten.

Nun meldet sich der Bezirksdirektor Bozen, Dr. Umberto Tait, zu Wort: Es sei wahr, dass die Erste Hilfe aus Gründen höherer Gewalt, darunter Krankheiten und Kündigungen, die Öffnungszeiten reduziert hätte.

„Es wird betont, dass mit Sicherheit alle Patienten, die die Erste Hilfe aufsuchen, behandelt werden, auch wenn mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist“, so Dr. Tait.

stol

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