Donnerstag, 26. Januar 2017

Überlebende von Rigopiano: "Niemand hat uns gewarnt"

Der Einsatz am von einer Lawine verschütteten Hotel in den Abruzzen ist vorbei, alle noch Vermissten wurden tot geborgen. Jetzt sprechen die Überlebenden.

Das Hotel, bevor es von der Lawine dem Erdboden gleichgemacht wurde. - Foto: Facebookaccount Hotel Rigopiano/Screenshot
Das Hotel, bevor es von der Lawine dem Erdboden gleichgemacht wurde. - Foto: Facebookaccount Hotel Rigopiano/Screenshot

11 Überlebende - davon 4 Kinder - und 29 Tote: Das die bittere Bilanz des Lawinenunglücks in Farindola.

Auf einer Pressekonferenz haben nun zwei der Überlebenden, Giorgia Galassi und Vincenzo Forti, von den letzten Momenten im Hotel Rigopiano berichtet, bevor die Lawine mit einer Wucht von 4000 Lkw auf die Unterkunft einstürzte.

„Niemand hat uns vor einer Lawinengefahr gewarnt“, zitiert die italienische Nachrichtenagentur Ansa das Paar. Als die ersten Erdbeben begannen, versammelten sich die Gäste in der Halle, um auf den Schneepflug zu warten. Aber das Personal schickte sie wieder zurück in den Saal mit dem Kamin.

Kurz darauf kam die Lawine. Von der Bergung der beiden berichten sie: „Die Rettungsmannschaften haben uns an den Füßen herausgezogen.“

stol/liz

stol