Ihm wird schwere Entführung mit Todesfolge vorgeworfen.<BR /><BR />Bei dem Opfer handelt es sich um den 54-jährigen Alexandru Adarich, einen früheren Bankier und Manager mit ukrainischer und rumänischer Staatsangehörigkeit. Er war am 23. Jänner aus einem B&B in der Via Nerino im Zentrum von Mailand in die Tiefe gestürzt.<BR /><BR />Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mailand soll der Sohn seinen Vater unter dem Vorwand eines geschäftlichen Treffens nach Mailand gelockt haben. Gemeinsam mit weiteren Beteiligten soll er ihn in dem Zimmer festgehalten haben, um ihn zur Überweisung von 250.000 Euro in Kryptowährungen zu zwingen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine entsprechende Transaktion durchgeführt.<BR /><BR />Zum Zeitpunkt des Sturzes soll sich der Sohn als einzige Person im Zimmer aufgehalten haben. Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass er eine zentrale Rolle bei dem Geschehen spielte. Gegen ihn wurde ein Europäischer Haftbefehl erlassen, der nun in Spanien vollstreckt wurde.<BR /><BR />Nach vier weiteren mutmaßlich Beteiligten wird weiterhin gefahndet. Drei von ihnen sollen sich bis kurz vor dem Vorfall ebenfalls im Zimmer aufgehalten haben, eine weitere Person soll außerhalb des Gebäudes als Beobachter fungiert haben.<BR /><BR />Die Ermittlungen der Mailänder Mordkommission stützen sich unter anderem auf die Auswertung von Überwachungskameras und Telefondaten.