Hier ihr Post:<BR /><BR />„Ich bin positiv! Trotz Impfung, trotz Vorsicht. Ich habe Ende Juni meine zweite Impfung (Pfizer) erhalten und mich seitdem eigentlich nicht anders verhalten, als vorher auch. Sprich, ich habe es trotz „greenpass“ nicht „tuschen“ lassen, sondern weiterhin auf das Tragen der Maske geachtet, habe Abstand gehalten, Hände gewaschen habe ich mir sowieso schon vor Corona mehrmals täglich, habe Menschenansammlungen (besonders in Innenräumen) vermieden. Nicht aus Angst, sondern weil es mir schlichtweg nicht schwerfällt, gewisse Regeln zu beachten und weil ich vor Corona, während Corona und auch nach Corona stets ein freier Mensch sein und bleiben werde. Freiheit beginnt nämlich im Inneren, bei sich selbst, im Kopf.<BR /><BR /><b>Zustand verschlechterte sich</b><BR /><BR />Sie habe schon vor ein paar Tagen gemerkt, dass sich das allgemeine Wohlbefinden verändert hat. „Ich war müde, ausgelaugt, kraft- und lustlos, ganz leicht erkältet (wirklich nicht der Rede wert), was ich darauf zurückgeführt habe, dass mir in letzter Zeit mehrmals einfach sehr kalt war. Dann ging es aber relativ schnell. Stündlich verschlechterte sich mein Zustand und darüber bin ich im Nachhinein trotz aller Strapazen eher froh, weil ich deswegen auch keine Kontakte mehr zu anderen Personen hatte und somit keine Gefahr mehr für andere war“, so Mair auf FB.<BR /><BR /><b>Starke Symptome</b><BR /><BR />„Meine Symptome waren und sind extreme Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, meine Nase läuft, so, wie wenn man einen Wasserhahn öffnet, dann ist sie wieder für mehrere Stunden komplett dicht. Druck auf den Ohren, Schwindelanfälle, Kratzen im Hals und ein Übel- und Unwohlsein, das mir neu ist, aber nur leichtes Fieber. Für ein paar Tage war der Geschmacksinn weg, heute ist er wieder da. ... Ich war einfach komplett ausgeknockt: Keine Kraft, für irgendetwas. Bereits das Sprechen am Telefon war für mich ein unglaublicher Kraftakt, ich hatte das Gefühl, dass mir beim Reden die Luft ausgeht. Es war klar, dass ich mich mit all diesen Symptomen in Zeiten wie diesen nicht stundenlang ins Freie und in eine Warteschlange inmitten von Menschen vor eine Apotheke stellen kann, um mich zu testen. Dafür hätte ich mich wahrscheinlich schon geschämt und es wäre mir peinlich gewesen. Und irgendwie wollte ich diesen Gedanken in diesem Moment für mich auch noch nicht ganz annehmen, schließlich bin ich ja geimpft und war vorsichtig und bin im Besitz des Grünen Passes, der uns ja alle (be)schützt“, erklärt sie weiter.<BR /><BR /><b>„Es war wohl die Impfung, die mich vor einem Krankenhausaufenthalt bewahrt hat</b>“<BR /><BR />„Ich habe mich also online für den Drive-in Antigen-Schnelltest beim Bozner Krankenhaus vorgemerkt, diesen gemacht und ich war mit meinem Auto noch nicht auf der Drusus-Straße, dann kam bereits der Anruf des Pflegers, der mir gesagt hat, dass mein Test positiv sei. HILFE, und nun?! Er redete noch ein wenig, aber ich war mit meinen Gedanken nicht mehr beim Gespräch. Als ich zu Hause ankam, hatte ich bereits den Termin für den PCR-Test sowie die Quarantäneregeln und und und in meinem Postfach. Ich fühlte mich im falschen Film, aber klar, die Symptome sprachen eine deutliche Sprache und so war es nicht weiter verwunderlich, dass der PCR-Test zu keinem neuen, anderen Ergebnis kam. Mir ist schon bewusst, dass eine Impfung keine 100-prozentige Sicherheit gewährt. Wie es im Übrigen für nichts im Leben eine solche Sicherheit gibt. Aber wenn ich mich so beobachte und mir meinen (nicht angenehmen oder sooo leichten) Verlauf betrachte, war es wohl doch die Impfung, die mich wahrscheinlich vor einem Krankenhausaufenthalt bewahrt hat. Ich möchte nicht wirklich wissen, wie mein Verlauf ohne Impfung aussehen würde. Pfiatenocht!“ <BR /><BR /><b>Dankbarkeit</b><BR /><BR />„Zumindest sehe ich es für mich persönlich so, muss ich auch, um nicht psychisch zu verzweifeln und um mich täglich zu motivieren. Ich bin dankbar dafür, dass ich zu Hause sein darf, nicht das Krankenhaus(personal) beanspruchen muss und Herrin über meine geistigen Kräfte bin und alle Entscheidungen selbst treffen kann. Der Grüne Pass hat für mich so gesehen NICHTS getan. Da ich demnächst alle 3G„s innehaben werde, hätte ich sowieso gerne ein Upgrade: Den Goldenen Pass für ein ewiges Halleluja!“<BR /><BR />Abschließend bedankt sie sich bei allen Kräften des Gesundheitswesens, bei ihren Freunden und ihrem Bruder.<BR />