Dienstag, 04. August 2020

Ulten: Blitz tötet über 40 Schafe

Als würden Wolf, Bär und Goldschakal nicht schon genug Schäden im Land anrichten: 42 Juraschafe sind auf der Inneren Falkomai-Alm in Ulten einem Blitzschlag zum Opfer gefallen. Der Vorfall hat sich bereits vergangene Woche ereignet. Dies berichtet das Tagblatt „Dolomiten“ am Dienstag.

Die Schafe sind bereits vergangene Woche verendet.
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Die Schafe sind bereits vergangene Woche verendet.
Weil die Kadaver der Schafe – darunter auch Lämmer – keine Verbrennungen aufweisen, wurden die Tiere vermutlich von der Druckwelle eines Blitzes voll erfasst und getötet.

Hubert Gruber, der Obmann der Alminteressentschaft Innere Falkomai-Alm, hat die 42 Schafkadaver am vergangenen Sonntag entdeckt: Sie lagen auf einem Haufen unter einem Felsvorsprung unterhalb des Gipfels der Schwarze (2616 Meter) in Ulten, der auch als „Moarkuck“ bekannt ist.

Schafkadaver bleiben vor Ort

Die Tiere hatten vermutlich wegen eines Gewitters Schutz gesucht. Wie gestern bekannt wurde, sind diese Tiere, die zu einem Hof in St. Pankraz gehören, auf die Aussere Falkomai-Alm aufgetrieben worden. Auf den nebeneinanderliegenden Almen können sich die Tiere aber frei bewegen.

Gestern machte sich die Landesforstbehörde ein genaues Bild von der Fundstelle. Alle Schafkadaver bleiben vor Ort, weil sie sich weitab von Wanderwegen und Trinkwasserschutzgebieten befinden: Sie verwesen dort oder werden von Aasfressern vertilgt. Angeblich wurden vor einigen Jahren in dieser Gegend mehr als 30 Ziegen von einem Blitz getötet.

fm