Mittwoch, 21. Juni 2017

Um Waldbrände zu vermeiden, ist derzeit höchste Vorsicht geboten

Anhaltende Trockenheit und die Gluthitze auch der kommenden Tage erhöhen die Gefahr von Waldbränden; der Landesforstdienst ruft deshalb zu achtsamem Umgang auf.

Um Waldbrände zu vermeiden, ist derzeit höchste Vorsicht geboten. Foto: LPA/Amt für Forstverwaltung/Herbert Pernstich
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Um Waldbrände zu vermeiden, ist derzeit höchste Vorsicht geboten. Foto: LPA/Amt für Forstverwaltung/Herbert Pernstich

Bis zum Sonntag Temperaturen von bis 36 Grad Celsius in den Tallagen und kein Landregen in Sicht: Diese Mischung ist für Waldbrände potentiell gefährlich, unterstreicht der Direktor des Landesamtes für Forstverwaltung Florian Blaas.

Auch beim Entfachen von Herz-Jesu-Feuern ist also Vorsicht geboten: Wegen der anhaltenden Trockenheit kann bereits Funkenflug Waldbrände auslösen. Der Forstdienst des Landes mahnt deshalb für die nächsten Tage und vor allem für den bevorstehenden Herz-Jesu-Sonntag zu höchster Vorsicht.

STOL möchte wissen: Sollen die Herz-Jesu-Feuer trotzdem entzündet werden? STIMMEN SIE AB:

Es wird daran erinnert, dass laut Forstgesetz in weniger als 20 Metern Abstand zum Waldrand keine Feuer entzündet werden dürfen. Und auch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel können Brände auslösen. Sollte ein Waldbrand beobachtet werden, muss umgehend die Feuerwehr alarmiert werden, und zwar unter der Notrufnummer 115.

Wer also am Herz-Jesu-Sonntag im Wald und in einem geringeren Abstand als 20 Meter davon ein Feuer zu entzünden beabsichtigt, braucht dafür eine Sondergenehmigung durch das gebietsmäßig zuständige Forstinspektorat.

stol/lpa

stol