Die Vinschger Staatsstraße führt derzeit direkt durch das Ortszentrum von Rabland und weist den Großteil des Jahres ein hohes Verkehrsaufkommen auf. Die dem Ressort für Infrastrukturen und Mobilität vorliegenden Daten zeigen ein durchschnittliches tägliches Verkehrsaufkommen von rund 17.000 Fahrzeugen, mit Spitzenwerten von über 22.000 Fahrten am Tag in besonders intensiven Zeiten.<BR /><BR />Mit der Verwirklichung der Umfahrung könne der Durchzugsverkehr aus dem Ortszentrum herausgeleitet werden, wodurch die Verkehrsbelastung im Dorf sinke und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werde, stellt das Ressort in Aussicht. Zudem werde das Vorhaben die Verkehrssicherheit erhöhen und die Flüssigkeit des Verkehrs entlang der Staatsstraße 38 erhöhen.<h3> Verkehr im Ortszentrum soll reduziert werden</h3>„Mit diesem Schritt schaffen wir die Grundlage, um ein seit langem erwartetes Infrastrukturprojekt zu verwirklichen. Die Umfahrung von Rabland ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die wir im Vinschgau zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Erhöhung der Lebensqualität in den Ortschaften umsetzen“, betonte der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider.<BR /><BR />Zu den Hauptzielen des Projekts gehören die Reduzierung des Verkehrs im Ortszentrum, eine Verringerung der Lärm- und Luftschadstoffemissionen sowie eine erhöhte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Landeshauptmann Arno Kompatscher, der gemeinsam mit Landesrat Alfreider an der Pressekonferenz teilgenommen hat, erinnerte daran, „dass es in Südtirol noch Straßenabschnitte gibt, für die Lösungen zur Verbesserung der Verkehrssituation gefunden werden müssen – insbesondere an einigen neuralgischen Punkten wie etwa in Rabland. <h3> Rund 75 Millionen Euro an Gesamtkosten </h3>Landesrat Alfreider ist es jetzt, gemeinsam mit den lokalen politischen Vertreterinnen und Vertretern gelungen, eine gute technische Lösung für Rabland zu finden, die nun umgesetzt werden kann“, erklärte Kompatscher. Die des Vorhabens werden auf rund 75 Millionen Euro geschätzt, einschließlich der Bauarbeiten und der für die Umsetzung notwendigen technischen Ausgaben. Das Projekt ist Teil des mehrjährigen Infrastrukturplans des Landes Südtirol.