Bis heute haben 3.253 Personen an der Online-Umfrage teilgenommen, davon 2.427 Frauen und 743 Männer. Von den restlichen 83 Beteiligungen haben sich 12 als intersexuell erklärt, der Rest war ohne Angaben zum Geschlecht. <BR /><BR />„Für mich ist die hohe Beteiligung überraschend und sehr klar. Wir brauchen vermehrt gezielte Maßnahmen, vor allem aber auch viel Sensibilität und Achtsamkeit“, sagt Landesrätin Magdalena Amhof.<BR /><BR /> „Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz dürfen nicht verschwiegen werden – das schützt nicht die Betroffenen, sondern die Täterinnen und Täter. Deshalb rufen wir Betroffene weiterhin auf, sich bis zum 11. Juli an der Umfrage zu beteiligen. Angesprochen sind alle - unabhängig von Geschlecht und Hintergrund.“<h3> Teilnahmeaufruf geht explizit auch an männliche Betroffene</h3>Gleichstellungsrätin Hofer erinnert daran, dass sich die anonyme Umfrage an alle erwerbstätigen Personen in Südtirol ab 15 Jahren richtet. „Wir haben gemerkt, dass sich auffällig mehr Frauen als Männer beteiligen. Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz sind aber kein geschlechtsspezifisches Thema, sie betreffen alle. Daher lade ich noch einmal explizit alle betroffenen Männer ein, an der Umfrage teilzunehmen, damit wir ein realistisches Bild der Situation erhalten“, so Hofer. <BR /><BR />Ziel sei es, für Gewalt, Belästigung, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu sensibilisieren, um dann gezielte Präventionsmaßnahmen fördern zu können.<BR /><BR /><b> <a href="https://apollis.limequery.com/1185" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier gelangen Betroffene direkt zum Online-Fragebogen.</a></b>