„An 2 der über 200 Jahre alte und kerngesunden Palabirn-Bäumen wurden mehrere Löcher gebohrt, ebenso an einer stattlichen Esche“, berichten die Umweltschützer in einer Aussendung am Donnerstagabend. „Offensichtlich wollte man diese besonderen Bäume vergiften und dem gesamten Ensemble großen Schaden zufügen.“ Foto: Umweltschutzgruppe Vinschgau/Facebook Vermutungen zum Hintergrund für die Tat haben die Umweltschützer bereits angestellt: Derzeit laufe ein amtliches Verfahren für die Ausweisung des Lichtenberger Palabirn-Ensembles mit insgesamt 11 Bäumen als Naturdenkmal. Dem gegenüber stehen die Pläne der Gemeinde in dieser Gegend eine Wohnbauzone zu errichten, wofür, Stand heute, ein Palabirn-Baum geopfert werden müsste. Foto: Umweltschutzgruppe Vinschgau/Facebook „Wir verurteilen diesen rücksichtslosen Vandalenakt aufs Schärfste. Die zuständigen Behörden sind über diesen Umweltfrevel bereits informiert“, erklären die Umweltschützer – und kündigen an, den unbekannten Tätern im Zweifelsfall selbst auf die Spur kommen zu wollen: „Für zweckdienliche Hinweise die zur Ergreifung des oder der Täter führen, sind wir sehr dankbar. Informationen dazu werden streng vertraulich behandelt.“ Foto: Umweltschutzgruppe Vinschgau/Facebook stol