Die Maschinengewehr-Salven wurden demnach von einem Panzer abgegeben. Nach etwa 30 Minuten und Kontaktaufnahme mit den Israelis sei es den Soldaten gelungen, sich zu entfernen.<BR /><BR />Israels Militär sagte, Soldaten hätten Warnschüsse auf zwei Verdächtige abgegeben. Eine Überprüfung habe schließlich ergeben, dass es sich dabei um UN-Soldaten auf Patrouille handelte. Sie seien wegen „schlechter Wetterbedingungen“ als Verdächtige identifiziert worden. Der Vorfall werde untersucht.<BR /><BR />Es habe aber keinen gezielten Beschuss auf die Blauhelmsoldaten gegeben, betonte die Armee. Zugleich bekräftigte sie, man werde weiterhin Bedrohungen für Israel abwehren. Israel sorgt sich vor Angriffen der Hisbollah auf Bewohner im Norden Israels. Israelische Soldaten verbleiben weiterhin auf mehreren Posten im Libanon in Grenznähe.<h3> Unifil-Soldaten geraten immer wieder zwischen die Fronten</h3>Die Spannungen zwischen Israel und der schiitischen Hisbolllah-Miliz im Südlibanon nahmen zuletzt wieder deutlich zu. Die israelische Armee greift in zunehmendem Maß Gebäude und Fahrzeuge an, die sie mit der vom Iran unterstützten Miliz in Verbindung bringt. Beide Seiten hatten sich vor einem Jahr nach einem monatelangen Krieg auf eine Waffenruhe geeinigt. Israel drängt mit Unterstützung der USA auf eine Entwaffnung der Hisbollah. Die Israelis werfen der Organisation vor, heimlich aufzurüsten.<BR /><BR />Unifil-Soldaten sind bei den Kämpfen zwischen Israels Armee und der Hisbollah immer wieder zwischen die Fronten geraten. Israel wirft der UN-Mission vor, bei ihrer Aufgabe, das Grenzgebiet zu überwachen, gescheitert zu sein.