Bis zum 22. Oktober wollen die internationalen Teilnehmer – darunter auch die deutsche Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und der französische Landwirtschaftsminister Bruno Le Maire – nach neuen Wegen im Kampf gegen den Hunger suchen. Unter dem Motto „Nahrungsmittelpreise – Von der Krise zur Stabilität“ gehöre neben den unsicheren Lebensmittelpreisen auch das sogenannte „Landgrabbing“ zu den Programmpunkten des Treffens.Dabei geht es darum, einen verantwortungsvollen Umgang mit Landressourcen in den armen Ländern sicherzustellen. Schätzungen zufolge wurden in den vergangenen Jahren zwischen 50 und 80 Millionen Hektar Land in Entwicklungs- und Schwellenländern von ausländischen Investoren erworben. Weltweit hungern nach dem letzten Welthungerbericht der FAO noch etwa 925 Millionen Menschen. Nicht nur am Horn von Afrika, sondern in mindestens 26 Staaten wird die Lage als „sehr ernst“ eingestuft.dpa